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Beim Sehtest hat mein Kind gesehen wie ein Luchs. Aber Lesen oder Abschreiben fällt ihm trotzdem schwer. Wie kann das sein?

Im Volksmund wird unter „Sehen“ allgemein die Sehschärfe (Visus) verstanden. Dies führt zu vielen Missverständnissen. Beträgt die Sehschärfe beim rechten und linken Auge je 100% oder mehr, ist scheinbar alles in Ordnung.

Trotzdem muss es nichts mit Ausreden zu tun haben, wenn ein Kind klagt, dass es Abbildungen und Wörter an der Tafel schlecht erkennen kann, das Beamerbild unscharf ist oder dass beim Lesen die Zeilen im Heft flimmern. Manchmal fällt auch dem Lehrer auf, dass sich das Kind ein Auge zuhält oder mit den Haaren bedeckt.

Bei einem konventionellen Sehtest werden die visuelle Wahrnehmungsverarbeitung und die Sehfunktionen nur selten geprüft. Eine Sehschärfe von 100% im Sehtest bedeutet nur, dass auf eine bestimmte Entfernung ein Ding noch erkannt werden kann. Jedoch nicht, dass das Zusammenspiel beide Augen gut funktioniert

und / oder die visuelle Verarbeitung einwandfrei ist.

Für ein optimales Sehen müssen alle Sehfunktionen miteinander im Einklang sein. Sind in einem dieser Bereiche Defizite vorhanden, wird kompensiert. Dies benötigt zusätzlich Kraft, Zeit und Konzentration. Der familiäre Alltag, die Schule und auch die sportlichen Aktivitäten können stark darunter leiden.

Auch Erwachsene haben vermehrt Schwierigkeiten in diesem Bereich durch Bildschirmarbeit und häufige Naharbeit.

Neurophysiologische Entwicklungs-Förderung nach der ENWAKO®-Methode ist ein Trainingsprogramm mit Lösungsmöglichkeiten für Kinder und Erwachsene.

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